Dessous und Gerechtigkeit – der BH Streit in England

Alle Frauen kennen das Problem: Kleidung in größeren Größen ist meist teurer als die in kleinen Größen. Das ist zwar irgendwie ungerecht, aber man nimmt es hin. Nicht so Beckie Willams aus dem englischen Brigthon. Sie hat eine Art Kampf David gegen Goliath geführt… und gewonnen!

union jack
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Marks & Spencer

Wenn es eine britische Instituion gibt, dann ist es Mark & Spencer. In jeder auch noch so kleinen Kleinstadt der Insel findet man in der Fußgängerzone mindestens einen Laden von Mark & Spencer. Seit 125 Jahren versorgt die Warenhauskette alle Briten mit allem was man zum Leben braucht. Besonders die Unterwäsche von Mark & Spencer erfreut sich großer Beliebtheit. Alle 1,33 Sekunden kauft eine Britin einen BH bei Mark & Spencer, dass sind ca. 45 BHs in einer Minute. Auch die Literaturwissenschaftlerin Beckie Williams war eine treue Kundin bei Mark & Spencer, bis ihr eine Ungerechtigkeit auffiel.

Groß = Teuer??

Beckie Williams fiel eines Tages auf, dass sie für einen BH in ihrer Körbchengröße rund zwei Pfund (2,26 €) mehr bezahlen musste als eine Frau mit einer kleinen Körbchengröße. Das fand sie ungerecht und schrieb einen Brief an Mark & Spencer. Die Antwort des Warenhausgiganten fiel nicht zu ihrer Zufriedenheit aus. Mark & Spencer begründete die teuren großen BHs wie folgt: Große BHs haben mehr Stoff, sie machen bei der Produktion mehr Arbeit und es wird zu ihrer Herstellung eine größeere Ingenieurkunst benötigt als bei kleinen BHs. Das konnte und wollte Beckie Williams so nicht akzeptieren und gründete mit “Busts for Justice” eine Art Protestbewegung, der sich innerhalb von kürzester Zeit 15.000 Frauen anschlossen.
Mit Erfolg, Mark & Spencer lenkte tatsächlich ein und verkaufte von Stund an alle BHs zum gleichen Preis!

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Kategorie: Allgemein

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